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DFB-Preis: Das Gräfenberger Bündnis für mehr Fairness, Toleranz und Respekt im Sport
wird vom Deutschen Fußball-Bund ausgezeichnet.
Am 21.09.2011 konnten wir ein Kamerateam des Deutschen Fußball Bundes
(DFB) auf unserem Sportplatz begrüßen. Ein Imagefilm für die Preisverleihung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB),
der das Gräfenberger Sportbündnis am 11. Oktober für dessen Engagement gegen
Rassismus auszeichnet, sollte entstehen.
"Die Welt
ist bunt - der Sport auch!", heißt das Motto der Aktion, die im November
2009 auf Initiative des Bürgerforums Gräfenberg ins Leben gerufen worden ist.
In dem Jahr, in dem die Nazis vertrieben wurden.
Der Sportbereich ist für unser Mitglied und Initiator Ludwig Haas ein einfaches
Terrain: "Mit den Sportlern kann ich reden." Die Sprache versteht der
69-Jährige, der selbst in unserem Verein Tennis spielt. Gerade in den Vereinen
ist es wichtig, wachsam zu sein.
Alle zwei
Monate treffen sich die Bündnispartner (SC
Egloffstein, SV Ermreuth, ASV Forth, TSV 09 Gräfenberg, SV Hiltpoltstein, FC Stöckach,
FC Thuisbrunn, SpVgg Weißenohe und seit neuestem der FC Eschenau), um über neue Aktionen zu sprechen. Die Vereine
setzen ihre Ideen inzwischen selbst um. Das wird jetzt mit dem
Julius-Hirsch-Preis des DFB belohnt.
Ein herzliches
Dankeschön an dieser Stelle an Ludwig Haas, der sich unermüdlich für dieses
Projekt einsetzt.
Programm
des Filmteams (-Auszug-):
Fahrt
zum Sportplatz des FC Stöckach ca. 16:00h,
Aufnahmen und Interviews; Sportbetrieb, Training und nach Möglichkeit ein
kleines Fußballspiel
Jeder
ist eingeladen, bei den Aufnahmen dabei zu sein: Kinder, Jugendliche,
Erwachsene, aktive Sportler oder sportlich Interessierte.
Mit
den Filmaufnahmen haben wir die besten Chancen Gräfenberg und Umgebung positiv
darzustellen. Es ist sehr wünschenswert, dass viele Teilnehmer aus den
Sportvereinen und viele Bürger bei den Filmaufnahmen anwesend sind und damit
zeigen, dass wir sehr lohnenswerte Ziele verfolgen.

Die Mitglieder des Projekts kommen aus den Vereinen: SC
Egloffstein, SV Ermreuth, ASV Forth, TSV 09 Gräfenberg, SV Hiltpoltstein, FC
Stöckach,
FC Thuisbrunn und SpVgg Weißenohe.. mittlerweile auch Eschenau
Fränkische
Vereine ausgezeichnet -
von
Thomas Müther, BFV
Das
Gräfenberger Sportbündnis ist mit dem zweiten Preis beim Julius-Hirsch-Preis
2011 ausgezeichnet worden, den der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seit 2005 an
Personen, Initiativen und Vereine verleiht, die sich gegen Ausgrenzung,
Antisemitismus und Rassismus engagieren. Der Zusammenschluss von acht Vereinen
im Bezirk Mittelfranken des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat mit
zahlreichen Aktionen dazu beigetragen, dass heute keine Neonazis mehr in der
Kleinstadt aufmarschieren.
Über
viele Jahre war die Gemeinde nördlich von Nürnberg ein „Wallfahrtsort“
rechtsextremistischer Gruppierungen und immer wieder Schauplatz rechtsextremer
Kundgebungen, bis kreative und gewaltfreie Gegendemonstrationen zur
Einstellung der Aufmärsche führten. „Es macht mich sehr stolz, dass unsere
erfolgreiche Arbeit auch vom DFB honoriert worden ist. Das hilft uns auf
unserem Weg sicher weiter und macht deutlich, was wir bislang schon alles
erreicht haben“, freute sich der Initiator des Bündnisses, Ludwig Haas.
Unter dem Motto "Die Welt ist bunt - der Sport auch!" setzen sich
die acht Fußballvereine auf Initiative des Bürgerforums Gräfenberg seit
zwei Jahren gemeinsam für mehr Fairness,
Respekt und Toleranz im Sport ein.
"Gemeinsam sind wir stark"
Im Rahmen des Projekts bieten der SC Egloffstein, SV Ermreuth, ASV Forth, TSV
09 Gräfenberg, SV Hiltpoltstein, FC Stöckach, FC Thuisbrunn und die SpVgg
Weißenohe Schulungen und Workshops an, in denen Trainer, Funktionäre und
Sportler den richtigen Umgang mit Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierungen
lernen. Die Initiative greift dabei auch auf Angebote des Bayerischen Fußball-Verbandes
zurück. Alle acht Klubs haben die BFV-Kurzschulungen "Fit für
Kids", "Bleib im Spiel" und "Gemeinsam sind wir
stark" durchgeführt. In einer "freiwilligen
Selbstverpflichtung" geben die Vereine ein klares Bekenntnis zur Achtung
und Integration von Menschen mit
Migrationshintergrund und Einhaltung von Fairness- und Toleranzregeln ab.
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